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Aufstand der Vernunft Nr.8: "Eure Krise zahlen wir nicht! Eine marxistische Alternative zum Kapitalismus."
In unserer Theoriereihe "Aufstand der Vernunft" haben wir unter dem Titel "Eure Krise zahlen wir nicht! - Eine marxistische Alternative zum Kapitalismus" einen neuen Band veröffentlicht, in dem wir ein Aktionsprogramm gegen die Folgen der Krise zur Diskussion stellen. Die Krise des Kapitalismus hat drastische Verschlechterungen der Lebensbedingungen von Milliarden von Menschen zur Folge. Damit einher geht die Überzeugung vieler Menschen, dass sich die Hoffnung auf eine lebenswerte Zukunft in diesem System nicht verwirklichen lässt. Das Leben hat mehr zu bieten als dieses Wirtschaftssystem herzugeben vermag. Wir MarxistInnen streben nach einer Welt, in der alle nach ihren Bedürfnissen und Fähigkeiten leben und arbeiten können. Das vorliegende Werk analysiert die Ursachen der Krise und präsentiert ein Aktionsprogramm für die internationale ArbeiterInnenbewegung im alltäglichen Kampf für die Durchsetzung ihrer Interessen. Aufstand der Vernunft Nr.7: "Wenn Ken und Barbie streiken - Marxismus und Geschlechterverhältnis"
Zum Buch: Der neue Band unseres Theoriemagazins "Aufstand der Vernunft" ist dem Thema "Marxismus und Frauenunterdrückung" gewidmet. Es handelt sich dabei um das Ergebnis eines kollektiven Diskussionsprozesses der marxistischen Strömung "Der Funke", der auf allen Ebenen der Strömung zwei Jahre lang geführt wurde. Wir konnten dabei auf wenig brauchbares revolutionär-marxistisches Material zurückgreifen und mussten viele Fragen selbst klären. Wir wollten die Theorien und Konzepte des sog. "marxistischen" oder des "sozialistischen" Feminismus nicht kritiklos übernehmen, sondern unterzogen sie einer genauen Prüfung. Die Herausgabe dieses Theoriemagazins war uns vor allem deshalb wichtig, weil wir erkannten, wie viele Hindernisse der Einheit der Geschlechter im revolutionären Kampf, und überhaupt in der gesamten ArbeiterInnenbewegung, noch entgegenstehen. Sexismus hat gerade auch in der österreichischen ArbeiterInnenbewegung eine mächtige Tradition und ist ein zentrales Werkzeug der reformistischen Bürokratie und der Bürgerlichen um die Bewegung zu spalten. Der Sexismus ist aber leider selbst in den Köpfen von linken Männern und Frauen tief verwurzelt. Warum es Sexismus gibt, wie er erfolgreich bekämpft werden kann, und wie linke Organisationen die Einbeziehung von Mitstreiterinnen verstärken können, damit beschäftigt sich der Text "Sexismus, Klassenkampf und revolutionäre Organisation". Heute wird von vielen Linken der Begriff Feminismus mit Kampf für Frauenbefreiung gleichgesetzt. In Wirklichkeit besteht der Feminismus aus einer Reihe von theoretischen Konzepten ? Konzepten, die in wichtigen Punkten, wenn auch in unterschiedlichem Ausmaß, den marxistischen Vorstellungen zum Kampf für Frauenbefreiung widersprechen. Der Text "Marxismus und Feminismus" unterzieht die bürgerliche Frauenbewegung und die Repräsentantinnen der wichtigsten Strömungen des Feminismus einer marxistischen Kritik. Der Beitrag "Die Rolle von Frauen in der Geschichte" wurde bereits als Broschüre veröffentlicht. Dieser Text behandelt die Geschichte der Frauenunterdrückung und des Emanzipationskampfs von der Urgesellschaft bis heute. In den Texten "Ökonomische Frauenunterdrückung" und "Die soziale Unterdrückung der Frau und die Reproduktion sexistischer Ideologie" werden schließlich wichtige Aspekte der Frauenunterdrückung vertieft. Gerade im deutschen Sprachraum wurden feministische Ideen oft kritiklos von der Linken übernommen. Wir hoffen, mit diesem Band unseres Theoriemagazins einen Beitrag zur Debatte um die richtigen Strategien zur Befreiung der Frau, zur Aufhebung der Unterdrückung des Menschen durch den Menschen, leisten zu können. Aufstand der Vernunft Nr.6: "Von Flammen und Dampfkesseln" Im Oktober 1917 erschütterte die Russische Revolution die Welt. Aus unserer Sicht handelt es sich dabei um das bedeutendste Ereignis der Weltgeschichte, weil es damals in Russland erstmals gelang den Kapitalismus zu stürzen und die ArbeiterInnenklasse daran ging eine Gesellschaft ohne Ausbeutung und Unterdrückung aufzubauen.
Inhalt: Im Zentrum dieses Buches steht ein Beitrag des britischen Marxisten Alan Woods über die Rolle der Bolschewiki im Jahr 1917. Darin zeichnet er die gesellschaftlichen Dynamiken dieser Revolution nach und widerlegt die von bürgerlichen Historikern vielstrapazierte These, die Oktoberrevolution sei in Wirklichkeit ein Staatsstreich gewesen. Am historischen Beispiel stellt er die Ideen und Methoden der Bolschewiki dar und gibt somit eine Antwort auf die Frage nach den Aufgaben einer revolutionären Organisation. Was wäre ein Buch zu diesem Thema ohne Beiträge von Lenin und Trotzki, den beiden Köpfen des „Roten Oktober“? Eine marxistische Revolutionstheorie kommt um die hier ausgewählten Texte nicht herum. Die internationale Strahlkraft der Russischen Revolution verdeutlichen abschließend ein Artikel des italienischen Revolutionärs Antonio Gramsci sowie ein Bericht aus der österreichischen „Arbeiter-Zeitung“ aus dem Jahre 1917. Aufstand der Vernunft Nr.5: "Revolution in der Revolution" Der fünfte Band unserer Theoriereihe "Aufstand der Vernunft" trägt den Titel "Revolution in der Revolution" und geht der Frage nach den Perspektiven der venezolanischen Revolution auf den Grund. Seit Beginn 2005 machte der revolutionäre Prozess einige wichtige Entwicklungen durch. Hugo Chávez hat bei mehreren öffentlichen Auftritten eine Debatte über den "Sozialismus im 21. Jahrhundert" in Gang gesetzt. Gleichzeitig formiert sich die ArbeiterInnenklasse zusehends zu einem treibenden Faktor der revolutionären Bewegung. Seinen Ausdruck findet dies vor allem in der Bewegung der besetzten Betriebe und der Cógestion (ArbeiterInnenmitbestimmung).
Inhalt: Das Thema der ArbeiterInnenkontrolle und der ArbeiterInnenselbstverwaltung soll in diesem Band von einem marxistischen Standpunkt aus beleuchtet werden. Dabei gehen wir auf die konkrete Situation in Venezuela genauso ein wie auf die Erfahrungen in der frühen Sowjetunion oder in Jugoslawien nach 1945.
Der weitere Gang der Revolution in Venezuela ist eng verbunden mit dem Schicksal der kubanischen Revolution - und umgekehrt. In einem eigenen Artikel skizzieren wir die Perspektiven Kubas zwischen kapitalistischer Restauration und Internationalisierung der Revolution.
Abgerundet wird das Buch von einer kritischen Auseinandersetzung mit den theoretischen Konzepten von Heinz Dieterich, einem der wichtigsten Berater von Hugo Chávez. Aufstand der Vernunft Nr.4:"Marx und Engels - Nicht nur für AnfängerInnen" von David Rjazanov
In den letzten Jahren erleben wir weltweit wachsenden Widerstand gegen Sozialabbau, kapitalistische Globalisierung und Krieg. Eine neue Generation betritt die politische Bühne und kämpft für eine Welt ohne Unterdrückung und Ausbeutung. An sie richtet sich "Marx und Engels nicht nur für Anfänger". Das vorliegende Buch basiert auf Schulungsvorträgen, die der russische Revolutionär und Marxismusforscher David Rjazanov in den frühen 1920er Jahren für junge ArbeiterInnen hielt. Es bietet eine einzigartige Darstellung der Entwicklung der Theorie von Marx und Engels vor dem Hintergrund der Geschichte des Kapitalismus und der internationalen ArbeiterInnenbewegung. Rjazanov wendet dabei die von Marx entwickelte Methode des historischen Materialismus auf das Leben und Werk von Marx und Engels selbst an. Rjazanov beweist mit diesem Buch, dass er den Marxismus und die Geschichte der ArbeiterInnenbewegung gründlich studiert hat und als aktiver Teilnehmer an der russischen Revolution die materielle Gewalt dieser Ideen selbst erlebt hat. "Marx und Engels nicht nur für Anfänger" stellt bis zum heutigen Tag eine hervorragende Einführung in den Marxismus dar. In diesem Buch erleben wir Marx und Engels vor allem nicht nur als bedeutende Philosophen, Wissenschaftler und Kapitalismuskritiker, sondern vor allem als Revolutionäre im Dienste der ArbeiterInnenbewegung.
Aufstand der Vernunft Nr.3:"Die Deutsche Revolution 1918-23" von Pierre Broué
Am 60. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus redet alle Welt über das Kriegsende und den Zusammenbruch des Nazi-Regimes im Jahre 1945. Doch wer verstehen will, wie es zur faschistischen Diktatur ab 1933, zum Inferno des 2. Weltkriegs, zu Holocaust und Barbarei mitten in Europa kommen konnte, der muss viel früher ansetzen.
Es ist weitgehend in Vergessenheit geraten, dass zwischen 1918 und 1923 die deutsche Arbeiterbewegung mehrfach die Chance hatte, die Macht zu erobern und eine sozialistische Demokratie zu errichten. In jenen Jahren war Deutschland wie kein zweites Land der Erde Schauplatz von Klassenkämpfen. Arbeiterräte in Industriezentren, bewaffnete Arbeitermilizen, zwei erfolgreiche Generalstreiks und eine noch nie da gewesene Streikwelle in allen Branchen zeugen von einer ungeheuren Kraftanstrengung. Vor diesem Hintergrund nahm der gewerkschaftliche Organisationsgrad sprunghaft zu und entstanden neben der SPD zwei neue Arbeiter-Massenparteien: USPD und KPD.
All diese Mobilisierungen brachten nicht den ersehnten Durchbruch, sondern mündeten letztlich in eine Niederlage, die das spätere Emporkommen der Nazi-Bewegung begünstigte. Dies war nicht Schuld der einzelnen ArbeiterInnen und auch kein Naturereignis.
Pierre Broués Text über die Deutsche Revolution 1918-23 beschreibt die schweren politischen, strategischen und taktischen Fehler und Irrtümer der Führung der linken Massenorganisationen, die letztlich den engagierten Einsatz von Millionen ArbeiterInnen zunichte machten. Er stellt dar, wie die Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht in den ersten Monaten der Revolution verhängnisvolle Auswirkungen auf den weiteren Verlauf der Entwicklung haben konnte. Er wirft die Frage auf, warum die Leitung der Kommunistischen Partei Deutschlands den Herausforderungen einer revolutionären Führung nicht gewachsen war.
Die Deutsche Revolution 1918-23 enthält viele Lehren. Wer sich weigert, aus der Geschichte zu lernen, der wird dazu verdammt sein, sie zu wiederholen.
Aufstand der Vernunft Nr.2:"Hasta la victoria, siempre!" Venezuela, Kuba: revolutionäre Strategien zur Überwindung von Kapitalismus und Imperialismus.
Wir sind daran gewöhnt, das Scheitern von Revolutionen im Nachhinein theoretisch nachzuvollziehen. Besser ist es allerdings, die Bedingungen für den Erfolg von Revolution im Voraus theoretischen herauszuarbeiten. Dies scheint momentan dringlicher als vieles andere - denn in Lateinamerika entfaltet sich gerade ein lebendiger revolutionärer Prozess. Vom Rio Grande bis zum Feuerland gibt es kein stabiles bürgerliches Regime. Die Auseinandersetzung über die richtige Strategie zur Überwindung von Kapitalismus und Imperialismus legt ihre grauen theoretischen Schleier ab, und hat die Chance, in Verbindung mit der Massenbewegung der Unterdrückten zu konkretem historischem Handeln zu werden. Das Wechselverhältnis von Theorie und lebendigem Klassenkampf wird dabei zugleich zum Test für die Brauchbarkeit politischer Konzepte: Die zentralen Fragen lauten hierbei: Kann die bolivarischen Revolution im Rahmen von Kapitalismus und Nationalstaat die geweckten Hoffnungen der Unterdrückten erfüllen oder muss sie dafür diese historischen „Rahmenbedingungen“ überwinden? Welche Politik ist notwendig, damit Kuba seine sozialen Errungenschaften verteidigen und ausbauen sowie gleichzeitig die verknöchere Herrschaft der alten Kaste in Havanna überwinden kann? Was überhaupt ist eine Revolution? Um diese Fragen entspinnen sich intensive Debatten, die in Caracas, London, Havanna und Jerusalem die Tastaturen glühen lassen. Zusammen mit einigen Hintergrundartikeln legen wir mit dieser Ausgabe von „Aufstand der Vernunft“ erstmals zentrale Texte dieser Diskussion auf Deutsch vor. Die aktuelle Analyse der venezolanischen MarxistInnen zur Perspektive des revolutionären Prozesses in ihrem Land ergänzt diese Debatten und stellt gleichzeitig den Versuch dar, auch in der vorliegenden Ausgabe die Einheit von Theorie zu Praxis herzustellen. Aufstand der Vernunft Nr.1:"We're not family - Die verborgene Geschichte der USA" von Alan Woods
Die Geschichte der USA ist in Europa kaum bekannt. Die Meinung, dass das Zentrum des Weltimperialismus nie etwas Interessantes für SozialistInnen hervorgebracht hat, ist jedoch grundsätzlich falsch.
Alan Woods, Herausgeber des bekannten Internetportals www.marxsist.com, versucht hier einem dumpfen Antiamerikanismus entgegen-zutreten, indem er das revolutionäre Potential der "anderen" USA ins Zentrum seines Interesses stellt.
Weiters befassen wir uns mit der Methode und dem Stellenwert des Übergangsprogrammes im Klassenkampf. Zwei Beiträge gehen schließlich der Frage nach wie die Hochkonjunktur der Heiligsprechungen (Kaiser Karl, Mutter Theresa) mit der verallgemeinerten Krise der kapitalistischen Produktionsweise zusammenhängen.
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