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Marxistische Herbstschule 2011 |
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Dienstag, 18. Oktober 2011 |
Die eintägige Herbstschule bietet die Gelegenheit, an Workshops oder neben dem Programm ausführliche Diskussionen über marxistische Theorie und Praxis zu führen. Diese Schule soll ein Treffpunkt für Jugendliche und GewerkschafterInnen sein, welche eine revolutionäre Alternative zum Kapitalismus aufbauen wollen.
Samstag, 12.November 2011 Unia Winterthur Lagerhausstr. 6 8400 Winterthur Programm 09:30 – 10:00 Uhr Begrüssung und Vorstellung der Workshops 10:00 – 12:00 Uhr Referat und Diskussion zu den Weltperspektiven 12:00 – 13.30 Uhr Mittagessen 13:30 – 16:00 Uhr Workshops 1. Runde 16:30 – 19.00 Uhr Workshops 2. Runde 19:00 – 02.00 Uhr Abendessen mit anschliessender Party Plenum: Weltperspektiven Die Welt befindet sich in Aufruhr. Die Staatsverschuldung westlicher Industrienationen droht die Welt erneut in eine Rezession zu stürzen. Der Bankenrettung folgt die Staatenrettung. Die Versuche die Kosten der Krise auf die ArbeitnehmerInnen abzuwälzen, stossen weltweit auf Widerstand. Generalstreiks und Krawalle stehen auf der Tagesordnung während sich von Tunesien aus eine Revolutionswelle ausbreitet. Hier wollen wir zusammen die Perspektive dieser Entwicklungen aufzeigen und diskutieren. Workshop: Permanente Revolution Dieses Jahr zeigte deutlich, dass wir in eine Zeit von Revolutionen und Konterrevolutionen eingetreten sind. Somit steht nun auch die theoretische Auseinandersetzung damit auf der Tagesordnung. Trotzkis Theorie der permanenten Revolution liefert dazu einen der wertvollsten Beiträge und sollte deshalb von allen Revolutionären studiert und diskutiert werden. Workshop: Perspektive Schweiz In den letzten Jahren wurde der Schweiz immer eine „Sonderrolle“ im krisengeschüttelten Europa zugeordnet, ein Fels in der Brandung. Aber nun sehen wir, dass sich mit der Eurokrise und der daraus resultierenden Frankenstärke auch die Schweiz als Exportland in der Krise befindet. Und genau wie in ganz Europa stehen die Bürgerlichen der drohenden Rezession ratlos gegenüber. Wir als Marxisten versuchen die wichtigsten Ereignisse und Prozesse zu analysieren und eine Perspektive für die ArbeiterInnenklasse aufzuzeigen. Workshop: Arbeiterkontrolle und –management In den letzten Jahren hat es immer wieder Beispiele für die „Machtübernahme“ von ArbeiterInnen gegeben. Sei das in kleineren lokalen Arbeitskämpfen wie in Bellinzona, Venezuela, Brasilien oder in ganzen Regionen wie wir das in Oaxaca usw. erlebten. Wie soll der Kampf um die ArbeiterInnenkontrolle aussehen? Welche Formen sollen die Organisation und Kontrolle der Belegschaft über das Unternehmen annehmen? Wie kann die Gesamtwirtschaft jenseits der kapitalistischen Marktlogik organisiert werden? Solche Fragen sollen in diesem Workshop anhand der Erfahrungen der ArbeiterInnenklasse besprochen und geklärt werden. Workshop: Geschichte der ArbeiterInnenbewegung Schweiz Die ArbeiterInnenbewegung ist so schwach wie kaum jemals zuvor. Ihre Parteien und Gewerkschaften sind durch die Jahrzehnte der Sozialpartnerschaft zu reinen Verwaltern des Status Quos degradiert worden. Doch die Zeiten ändern sich! Wir wollen in diesem Workshop die wichtigsten Entwicklungen der Schweizer ArbeiterInnenbewegung und vor allem auch ihrer Partei – der SP – nachzeichnen und aufzeigen, dass die Zeiten des sozialen Friedens definitiv vorbei sind. Flugblatt Facebook
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